
Donogene InseminationMit „Donogener Insemination“ (von Lateinisch donare: schenken, und inserere: einsäen) bezeichnet man das direkte Einbringen von Samenzellen eines unbekannten Spenders in die Gebärmutter einer Frau. Sollte eine Befruchtung im natürlichen Zyklus durch Insemination nicht möglich sein (z.B. bei Eileiterverschluss), kommt auch eine IVF-Behandlung mit Spendersamen in Betracht. Die Möglichkeit der Überwindung von Kinderlosigkeit mit Spendersamen ist für Paare, bei denen der Mann zeugungsunfähig ist oder auf Grund einer Erbkrankheit, die durch das Erzeugen einer Schwangerschaft an ein leibliches Kind übertragen würde, eine gute Möglichkeit, eine Schwangerschaft von Anfang an zu erleben. Wie erfolgt die Auswahl des Spenders passend zum kinderlosen Paar? Da der Spender anonym bleibt, kann das Paar nicht selbst anhand von Fotos einen Spender bestimmen. Unser Institut sucht den, für das noch kinderlose Paar jeweils passenden Spender nach der größtmöglichen Ähnlichkeit (Augenfarbe, Körpergröße, Körpertyp, Haarfarbe, Blutgruppe) zwischen dem Ehemann und dem Spender aus. Für diese Auswahl benötigen wir deshalb ein Portrait- und ein Ganzkörperfoto, gerne von beiden Partnern. Vertrags- und andere Voraussetzungen, die das Ehepaar zu erfüllen hat. Damit das Kind ehelich geboren wird und dadurch die Rechte eines ehelichen Kindes erlangt, sollte das Paar verheiratet sein. Unverheiratete Paare, die in eheähnlicher Partnerschaft leben, können jedoch nach notarieller Vereinbarung behandelt werden. Zeugungsunfähigkeit des Ehemannes: Unsere Spermabank stellt eine medizinische Hilfe für zeugungsunfähige oder in ihrer Zeugungsfähigkeit erheblich eingeschränkte Männer dar. Wir benötigen deshalb einen Nachweis über den andrologischen Befund, der eine Zeugungsunfähigkeit ausweist. Auch eine eingeschränkte Zeugungsfähigkeit kann als Indikation ausreichend sein, wenn das Paar eine künstliche Befruchtung im Rahmen einer IVF oder ICSI ablehnt oder diese Behandlungen erfolglos geblieben sind. oder Genetische Indikation: In den Erbanlagen des Mannes liegt ein erheblicher genetischer Defekt vor, der vererbt werden kann. Die leiblichen Kinder könnten schwer krank geboren werden. Psychologische und medizinische Voraussetzungen: Das Ehepaar nimmt vor der Behandlung an psychologischen Gesprächen teil, aus denen die Psychologin eine Prognose erstellt, ob bei dem Paar Probleme in der Familie zu erwarten sind, wenn ein Kind durch Fremdsperma gezeugt werden würde. Zeitlicher Ablauf Ihr behandelnden Arzt bestimmt durch Ultraschall und Blutuntersuchungen den Zeitpunkt für die Samenübertragung. Bei der Insemination wird dann der aufgetaute Spendersamen mit einem dünnen Schlauch in die Gebärmutter der Frau eingebracht. Eintritt einer Schwangerschaft; Rücklage für ein weiteres Kind Nach ca. 14 Tagen kann, bei Ausbleiben der Regelblutung, ein Schwangerschaftstest erfolgen. Die Schwangerschaftsrate liegt bei diesem Verfahren ähnlich hoch wie die Schwangerschaftsrate bei normaler Befruchtung. Sollten Sie ein Geschwisterkind vom selben Spender wünschen, ist es sinnvoll, einige Pailletten reservieren zu lassen. |
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